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Month: January 2007

Erstes NFL regular Season game in Übersee geht an London

Erstes NFL regular Season game in Übersee geht an London

Trotz der NFLE Teams in Deutschland und den vielen anderen in den Communitys diskutierten Faktoren geht das Spiel, nicht ganz unerwartet, an die Briten (neueste Infos auf der offiziellen Website http://www.nfllondon.com http://www.nfllondon2007.com).

Begründet hat Commissioner Goodell das ganze damit das die Engländer schon sehr lange der NFL treu sind und die Liga dort immer gut in den Medien vertreten war. Der Austragungsort ist unterdessen noch nicht hundert prozentig fix. Erste Wahl wäre sicher das Wembley Stadion, wenn es denn bis dahin wirklich mal fertig ist, da es sicher eins der modernsten der Welt ist und mit 90.000 Sitzplätzen auch den angemessenen Rahmen bietet. Als zweiter Kandidat steht allerdings auch das Rugby Stadion in Twickenham zur Auswahl, dass seinerseits mit 82.000 Sitzplätzen wahrlich keine kleine Klitsche ist.

Als Mannschaften wollte allerdings niemand das Gerücht um die Dolphins vs. Giants bestätigen. Es hieß vielmehr das beide aussichtsreiche Kandidaten seien und sonst nichts. Gleiches gilt für das Spieldatum, es wird allerdings erwartet dass das Spiel zwischen spätem September und Mitte Oktober angesetzt werden wird. VErbindliche Infos wird es vor dem Superbowl am vierten Februar geben.

Erstmals wurden auch Hintergründe zu den einzelnen Entscheidungen bekannt. So sagte Goodell das man sich mit der CFL geeinigt habe kein Spiel in Canada auszutragen da dort mit dem "Grey Cup" bereits ein wichtiges Endspiel in einer angesehen Liga jedes Jahr ausgetragen wird und der Markt daher nicht so "bedürftig ist". Neben London sollen dann noch Mexico und für Deutschland Düsseldorf und Hamburg in der engeren Diskussion gewesen sein.

Mexico hatte aber ja erst ein NFL Spiel, welches sehr erfolgreich war und ich denke das für Deutschland mit der NFLE ähnliches gegolten haben könnte wie für Canada. Hinzu kommen die vielen positiven Erfahrungen die die NFL mit den American Bowls in London gemacht hat und damit stand die Entscheidung.

Goodell berichtete zudem das die Reaktionen der Fans in den USA meistens sehr positiv seien da viele dort der AUffassung sind das auf diesem Wege die eigene Stadt auf der globalen Bühne auftreten und sich und somit seine Fans als Weltklasse Stadt repräsemtieren kann.

Die NFLE Franchises in Deutscland hoffen darauf Kartenkontingente zugeteilt zu bekommen um so die treue Footballgemeinde in Deutschland bedienen zu können, allerdings ist das noch ebenso unklar wie alles andere ;).

Kampf der NCAA Basketball Games geht in die nächste Runde

Kampf der NCAA Basketball Games geht in die nächste Runde

Diese Woche erscheint die jährliche Ausgabe von EAs NCAA Basketball Spiel "March Madness" auf PS2 ($29,99) und XBOX360 ($59,99). Die 07er Version punktet mit einigen neuen Funktionen und Gimmicks. So verändern zum Beispiel die Spieler der einzelnen Teams ihre Gemütslage je nach Spielverlauf und körperlicher Verfassung. Bei einigen guten Spielzügen verbessert sich die Performance des Spielers, während nach einigen schlechten Aktionen die Frustration einsetzt und sich seine Werte verschlechtern.

Bei Dauerrivale 2k Sports, die ihr "College Hoops 2k7" schon seit letztem Jahr auf dem Markt haben, wurden ein sogenanntes "Team Unity" feature und vor allem wirklich gute grafische Updates verbaut. Auch viele kleine extras wie z.B. ein Editor für die Anfeuerungen der Zuschauer wurden verbaut und geben dem Spiel ein ganz spezielles und originelles Look and Feel.

Insgesamt scheint 2k Sports mal wieder die Nase vorn zu haben, doch selber testen konnte ich beide noch nicht weshalb ich mich eines wirklichen Kommentars enthalte, aber die Featureliste von "College Hoops" liest sich schon sehr klasse und lässt enormen Spielspass vermuten. Bei uns werden die Spiele wohl leider nicht erscheinen weshalb für interessierte nur der Import bleibt.

Superbowl lieber vom Sofa aus als live dabei?

Superbowl lieber vom Sofa aus als live dabei?

Während nicht nur hierzulande sicher viele Football Fans davon träumen einmal live dabei zu sein gab es In den USA eine Marktanalyse von Circuit City, nach deren Aussage inzwischen 48% der Amerikaner den Superbowl lieber zu Hause auf dem Sessel vor einem HDTV schauen würden als live dabei zu sein. Dem gegenüber stehen nur 26% die die gegenteilige Meinung vertreten. Nun kommt es sicher drauf an wer die befragte Zielgruppe war und auch genaue Zahlen über die Menge der Befragten konnte ich nicht ausfindig machen, aber es ist schon erstaunlich wo der Superbowl doch gemeinhin als das größte einzel Sportereigniss der Welt gilt und Football "Americas Game" ist.

Ich persönlich denke nicht das der Faktor HD dabei wirklich so entscheidend ist, sicher aber die Preise die für ein Superbowl Ticket aberwitzige Höhen erreichen. Man sollte ausserdem nicht aus dem Auge verlieren das selbst bei 26% der Amerikaner die SBs auf Jahre hinweg ausverkauft wären da auch das bei diesem riesigen Land noch eine unglaubliche Menschenmasse ist.

 

Divisional Playoffs, Nachbetrachtungen (Sonntag)

Divisional Playoffs, Nachbetrachtungen (Sonntag)

Seattle @ Chicago 24-27 in OT

Rex Grossman hat mal wieder bestätigt dass das einzig berechenbare an ihm seine unberechenbarkeit ist. Nach dem absolut grottigem Spiel gegen die Erzrivalen aus Green Bay zaubert er nun 282 Yards mit 21 aus 38 Pässen aus dem Hut. Dazu ein TD Pass und leider auch eine Int. Der Held des Abends war aber ein anderer. Der noch bis vor einem Jahr am Bau beschäftigte Robbie Gould machte aus 49 Yards das zweitlängste Overtime Postseason Fieldgoal aller Zeiten und kickte die Bears ins NFC Championship Game.

Für die Bears ist mit dem ersten Postseasonsieg seit 95 eine lange Durststrecke zu ende gegangen und nun soll der erste Superbowleinzug seit 21 Jahren folgen.

Die Seahawks waren der erwartet starke Gegner der einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen hatte. Vor allem Shaun Alexander machte einen klasse Eindruck. Er erreichte zwar mit 108 Yards nur knapp die 100er Marke, aber seine zwei Touchdowns und einige wirklich sehr gute Szenen ließen ihn viel besser aussehen als es die puren Zahlen vermuten lassen. Die Defense der Bears war eigentlich nie wirklich in der Lage ihn zu stoppen, nur als es wirklich eng wurde wollte es nicht klappen. Spät im vierten Quarter standen die Hawks in der Bears Hälfte bei einem dritten und eins. Die Bears stoppten ihn genau an der Line und die Hawks entschieden sich den vierten auszuspielen. Hier schlug Hasselbecks dunkelste Stunde in diesem Spiel. Er fing den Snap nicht und Lance Briggs warf auf Alexander für 2 Yards Raumverlust. Nach dem anschließenden Turnover on downs kam eigentlich nichts mehr von den Seahawks.

Ansonsten machte Hawks QB Hasselbeck allerdings einen recht guten Eindruck. Er überbrückte mit 18 Completions 195 Yards und konnte ebenfalls einen TD Pass sowie eine Interception verbuchen, auch war auffällig das er scheinbar wieder etwas mehr vertrauen in seine Line gefasste hatte und nicht mehr so hibbelig wirkte.

Bei den Bears sah es oft nicht unbedingt nach weiterkommen aus. So zum Beispiel bei ihren insgesamt vier Fumbles. Ich wage mal zu behaupten das eine Wiederholung gegen die Saints dem Knockout gleich kommt. Auch die Defense war nicht ganz so druckvoll wie man es sich hätte wünschen können, obwohl natürlich vor allem Urlacher einfach klasse anzusehen ist.

Die Bears mussten in der OT den Seahawks zu erst den Ball überlassen, konnten sie doch relativ schnell stoppen und einen mickrigen 18 Yard Punt erzwingen. Die Hawks gefielen mir zu dieser Zeit sowieso gar nicht mehr und irgendwie schienen sie ausgepumpt zu sein, was vielleicht an der vergebenen Chance im vierten Quarter gelegen hat der OT zu entkommen und das Spiel direkt für sich zu entscheiden. Grossman nutzte die Gunst der Stunde und traf Davis mit einem 30 Yard Pass an der Seattle 36 Yard Line, was dann das Ende der Hawks besiegelte. Davis, der aus der Arena League zu den Bears stieß, konnte sein Glück kaum fassen und kommentierte den Catch später so:

"After I got up, I screamed. It was probably the biggest catch I made in my life,"

Insgesamt bleibt festzuhalten das die Bears Defense nicht wieder zu alter stärke zurückgefunden hat, was aber auch verletzungsbedingt nicht möglich scheint. Hasselbeck hat gezeigt das man sie mit tiefen Pässen durchaus in Bedrängnis bringen kann und auch die Saints haben mit McAllister einen RB vom Kaliber Alexander. Es wird sicher eine sehr schwere Aufgabe werden, auch wenn es von Vorteil sein dürfte nicht nach New Orleans zu müssen.

New England @ San Diego 24-21

Was war blos mit diesen Chargers los? Wie ist dieses Ergebnis zu stande gekommen? Ich versteh es immer noch nicht, oder vielleicht doch? Der Reihe nach.

Die Chargers waren das klar bessere Team, ganz egal ob in der Offense oder der Defense, sie waren vom Papier her und praktisch in der Lage die Pats an die Wand zu spielen. Sie haben den besten Spieler des Jahres (LT), noch dazu erwischt Brady alles andere als seinen besten Tag, aber sie werden von Coach Bellichick hoffnungslos ausgebremst, dazu kommt Brady scheinbar unstoppbarer 2 minute drill und der Pats Sieg war perfekt.

Wenn ich ganz ehrlich bin fehlen mir immer noch die Worte vor so viel Unvermögen und Dummheit wie sie die Chargers an den Tag gelegt haben. Die komplette erste Hälfte fanden die Pats quasi gar nicht statt. Eigentlich spielten nur die Chargers, was sie dann auch im zweiten Quarter in zwe TDs ummünzten und sogar 14-3 in Führung gehen konnten. Doch dann setzte Brady zu seinem 2 minute Drill an und die Chargers waren nicht in der Lage etwas dagegen zu tun. Das Team aus New England war auf einmal wie ausgewechselt, rannte förmlich den Platz herunter und machte noch vor der Halbzeit den Touchdown. Das ist wohl die herausragenste Eigenschaft von QB Tom Brady. Er ist so cool wie man als QB nur sein kann und scheinbar überhaupt nicht aus der Ruhe zu bringen.

Brady erwischte schlicht gesagt einen sehr bescheidenen Tag und "schenkte" den Chargers 3 Interceptions, was für ihn ein Postseason high darstellt.

Einen hohen Anteil an dem Sieg dürfte sicher die Tatsache haben das Chargers QB Rivers auch nicht wirklich besser war, denn er brachte es zwar nur auf eine Int, dafür aber auf keinen einzigen TD Pass und gerade mal 14 von 32 Pässen die dennoch für 230 Yards langten.

Nicht zu halten war natürlich Tomlinson der mit seinen 123 Yards und 2 TDs eine klasse Leistung bot. Wäre da nicht dieser Ausraster seinerseits am Ende des Spiels gewesen als er einen Patriot Spieler in einem totalen Ausraster dafür anging weil er auf dem Charger Logo tanzte. Hinterher gab er folgendes zum besten:

"I would never react in that way. I was very upset," Tomlinson said. "When you go to the middle of our field and start doing the dance Shawne Merriman is known for, that is disrespectful. They showed no class and maybe that comes from the head coach."

Man kann ja den Frust nachempfinden, aber das ist ein wirklich schlechter Verlierer und das Verhalten ist indiskutabel. Es wirft irgendwie einen schlechten Schatten und hat einen komischen Nachgeschmack der sich auch auf einige ander Teammitglieder ausweiten lässt.

Was ich einfach nicht verstehen kann ist wie sich ein Team so selbst bestrafen kann wie die Chargers. Es gab viel viel Trashtalk und kam auch zu einigen Unsportlichkeiten (Tritt vors Schienbein nach Abpfiff etc). Diese Dinge sind absolut unschön und unsportlich dennoch kann man sie manchmal verstehen wenn sie aus Frust passieren, aber wenn man in Führung liegt darf sowas nicht vorkommen und es sollte auch keinen Grund dafür geben. Das ist bei einigen Chargers scheinbar leider anders und nur mit absoluter Dummheit zu erklären.

Den Pats und vor allem Tom Brady muss man eine sicher zugestehen. Sie sind absolut abgeklärt und Brady scheinbar jeden Receiver wie einen Superstar aussehen lassen kann. Dazu kommt das geniale Playcalling und fertig ist der SB Cocktail der bereits für drei Ringe gereicht hat und immer noch funktioniert. Die Siegpunkte erzielte Gostkowski mit einem 31 Yarder nach einem 72 Yard Drive der, mal wieder, in den letzten zwei Minuten stattfand.

Werfen wir mal einen Blick auf die Coaching Seite der beiden Teams. Dort scheint der Hund begraben zu liegen. Auf der einen Seite haben wir Bill Bellichick, der nun einen Postseasonrecord von 12-1 aufweisen kann. Im vergleich dazu steht bei den Chargers Marty Schottenheimer, der mit insgesamt 200 reg Season Siegen zwar unheimlich erfolgreich ist, aber nun 5-13 in der Postseason verbuchen muss und noch im SB stand. Sind wir ehrlich, sowas beeinflusst auch die Spieler. Es ist in den Kopfen, egal was vorher gesagt wurde, allein die Tatsache dass das ein Thema war ist genug Grund das es in den Köpfen der Spieler präsent war. Schottenheimer hat eine klasse Saison hingelegt, doch was hilft das wenn man die entscheidenden Spiele nicht gewinnt? Es wird definitiv Diskussionen um seinen Posten geben und angeheizt wird diese Diskussion sicher dadurch das er in der ersten Hälfte einen vierten und 11 an der Pats 30 ausspielen lies, was in einem Sack endete, statt die 3 Punkte mitzunehmen. Ich glaube nicht das wir Schottenheimer nochmal bei den Chargers sehen. Sein Vertrag läuft sowieso nur noch ein Jahr und die Beziehung zu GM A.J. Smith ist nur als frostig zu bezeichnen. Natürlich ist er nicht allein schuld, auch die Spieler waren sichtlich nervös und produzierten z.B. vier Fumbles, aber auch diese absolut nicht vorhandene Disziplin geht auf sein Konto und das ist inakzeptabel.

Für die Pats geht es nun nach Indianapolis wo uns, unter Begutachtung des Wochenendes, wohl nicht das große Superfinale erwarten dürfte. Manning ist vollkommen neben der Spur und das gilt momentan auch für die Pats. Doch die beiden Top Seeds der AFC sind ausgeschieden und wir werden sehen was übrig geblieben ist.

Divisional Playoffs, Nachbetrachtungen (Samstag)

Divisional Playoffs, Nachbetrachtungen (Samstag)

Indianapolis @ Baltimore 15-6

Wer hätte gedacht das Peyton Manning einmal nicht in der Lage sein würde auch nur einen Ball zum Touchdown in die Endzone zu bringen und noch viel wichtiger, dass die Colts trotz alledem gewinnen würden?

Genauso ist es gekommen und zu verdanken haben sie es ihrem prominentestem Einkauf der vergangenen Offseason, Adam Vinatieri. Der beste Clutch Kicker der Liga zeigte das er jeden Cent seines Vertrags wert ist verwandelte sagenhafte fünf von fünf Versuchen (aus 23,42, 51,48 und 35 Yards) und ist nun mit 15 Punkten der Kicker mit den meisten Punkten in einem Postseason Spiel. Insgesamt steht er bei 34 Treffern in 42 Postseason Versuchen, was durchaus für sich spricht.

Die Colts hatten ihn geholt da er einfach viel mehr Erfahrungen in Postseasonspielen hatte als Vanderjagt und gerade da zählt für die Colts ja bekanntlich jeder Punkt. Nach dem Spiel zeigte sich Coach Tony Dungy auch entsprechend euphorisch und sprach von einer beinahe vorhandenen Field Goal Garantie die man durch ihn zu haben scheint.

Peyton Manning mit 15 Completions aus 30 Versuchen absolut unspektakulär und warf dabei wieder zwei Interceptions und 170 Yards, doch es reichte um immer wieder nahe genug heranzukommen damit Vinatieri die sicheren Punkte aufs Scoreboard zaubern konnte.

Auf der anderen Seite war McNair allerdings auch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, denn die Ravens schafften ihrerseits keinen Touchdown und auch McNair warf zwei Interceptions bei ansonsten 18 Completions aus 29 Versuchen.

Okay zugegeben, die starke Defense der Ravens kam nicht ganz überraschend. Zuletzt hatten die Ravens sicher eine Defense die noch stärker als die der Bears einzuschätzen war und ums erstaunlicher ist es das die Colts niemals in Rückstand geraten sind, aber ihrerseits die wirklich gute Baltimore Offense komplett ausschalten konnten. Besonders gestaunt habe ich darüber das die schlechteste rushing Defense der regulären Saison Jamal Lewis gerade einmal 53 Yards zugestanden hat und vier Turnovers erzwang (2 Interceptions + 2 errungene Fumbles). Vielleicht sollten sich die Gegner der Colts nicht mehr allzu sehr darauf verlassen sie mit dem Lauf niederzuringen.

Manning hat nun mit 5-6 beinahe einen ausgeglichenen Postseason Record und ist seinem Ziel, dem Spiel um den Superbowl, einen ganzen Schritt näher gekommen, während man sich bei den Ravens sicher mehr von den Playoffs erhofft hatte. McNair hat das Team zwar auf ein völlig neues Level gehoben, doch viele Jahre hat er nicht mehr und wenn es noch mit dem Superbowl klappen soll ist jedes erfolglose Jahr eins zu viel.

Durch die Niederlage der Chargers bekommen die Colts nun auch noch ein Heimspiel, welches gleichzeitig das allererste AFC Championship Game in einem Dome sein wird. Mit den New England Patriots erwarten sie aber ein Team das zwar durchaus seine Schwächen gezeigt hat, doch immer hundert prozentig da war wenn es drauf ankam. Es wird sicher spannend werden wenn die zwei besten QBs der Liga und Adam Vinatieri auf sein altes Team aufeinander treffen.

 

Philadelphia @ New Orleans 24-27

Die Saison der Eagles hat ein jähes Ende gefunden und schuld sind sie eigentlich selbst.

Es war das erwartet knappe Spiel mit vielen Punkten, doch wie schon die ganze Saiso bekamen es die Eagles einfach nicht hin sich durch viel zu viele Strafen ständig von den first downs zu entfernen und den Gegner zu stärken. Sechs Penalties für 39 Yards waren das Gesamtergebnis und gekommen sind sie immer zu den denkbar schlechtesten Momenten.

Hinzu kommt das Brian Westbrook, normalerweise die Stütze der Offense, zwar mit seinen zwei Touchdowns die Eagles im Spiel hielt, aber für ihn absolut untypische Drops fabrizierte als man die Catches wirklich dringend brauchte. Insgesamt konnte er sich aber auch nicht so stark in Szene setzen wie man es zuletzt gewohnt war. Es kamen für ihn zwar 116 Yards zustande, aber wenn man bedenkt das 62 Yards davon aus einem einzigen atemberaubenden Touchdown run resultieren bleibt ansonsten nicht mehr viel übrig.

Auf der anderen Seite machte Deuce McAllister mit seinen knallharten runs einen tollen Job. Die Eagles waren praktisch nie wirklich im Stande ihn zu blocken und so kam er bei beinahe jeder short Yardage Situation auch zum first down. Insgesamt kam er auf beeindruckende 21 Carries für 143 Yards.

Hilfe bekommt er seit dieser Saison durch Ausnahmetalent Reggie Bush den die Eagles aber weitestgehend im Griff hatten und direkt bei seinem ersten Lauf einen mächtigen Hit verpassten der ihn für ein paar Spielzüge an die Seitenlinie verbannte. Doch kurzzeitig lies er seine geniale Beweglichkeit und Spielübersicht aufblitzen als er sich eigentlich an der 3 Yard Line festlief und dann doch noch den Lauf nach aussen ansetzte um schließlich den Touchdown zu erzielen. Diese Aktionen der beiden endeten in vielen "Reggie" und "Deuce" Sprechkören des begeisterten Publikums.

Wo wir gerade beim Publikum sind, kann sich jemand vorstellen das die Saints vor zwei Jahren noch als heißer Umzugskandidat gehandelt wurden da sie nicht den Erfolg beim Publikum zu haben schienen? Was dort an Lärm fabriziert wurde dürfte Garcia seinen Job nicht leichter gemacht und er beendete seinen wohl vorerst letzten Eagles Einsatz mit 15 Catches aus 30 Versuchen. Sein Highlight dürfte sicher der 75 Yard Pass auf ex Saint Donte Stallworth gewesen sein der einen neuen Eagles Postseason Rekord darstellt. Im Endeffekt konnte aber weder das noch ein paar schöne Aktionen von Reggie Brown die Eagles retten.

Besiegelt wurde ihr Schicksal bei einem vierten Versuch und 10 bei noch ca. 1:50 auf der Uhr. Sie blieben auf dem Feld und Garcia warf einen klasse Pass, der jedoch wegen eines Offense Holdings negiert wurde und in einem vierten und 15 Yards endete. Das traute Reid sich dann wohl nichtmehr und ließ punten. Die Eagles Defense war mit zwei Timeouts allerdings nicht im stande die Saints nochmal zu stoppen und vor allem Deuce McAllister ist es zu verdanken da sie die Uhr runterspielen konnten. Ich empfinde es als fragwürdig ob der Punt eine so gute Idee war. Was sollte schon groß noch passieren? Die Defense war in Schlüsselaktionen sowieso das ganze Spiel über unterlegen, auf was hat Andy da gehofft?

Wie auch immer, die Saison der Eagles ist vorbei und es bleibt die Erkenntnis das man sich im Bereich des run blockings stark verbessern muss und das dort wohl die eindeutigsten Needs liegen. Auch interessant wird die Zukunft von Donte Stallworth sein dessen Vertrag ja nur über dieses eine Jahr lief und der seinen Marktwert bei den Eagles sicher stark gesteigert haben dürfte.

Für die Saints geht es jetzt nach Chicago wo sie sicher gute Chancen haben den Bears zu zeigen wer in der NFC das Team ist das es zu schlagen gilt. Beeindruckend ist das vor allem wenn man bedenkt das die Saints noch nie auch nur das Championship Game erreicht haben. Für mich sind sie am Wochenende Favorit und Brees wird der Bears Defense mal so richtig Feuer machen.