Das war der erste GameDay in der NCAA

Aus Zeitmangel hab ich viel nur mal reingezapped, aber die für mich interessantesten Spiele hab ich doch etwas intensiver geschaut. USC hat wirklich gezeigt wo der Hammer hängt und Virginia in seinem Auftaktspiel 52-7 weggeputzt. Das ganze ist umso beeindruckender wenn man bedenkt das USC in der abgelaufenen Saison 8 Starter an die NFL abgegeben hat wovon 4 first round drafts waren. Man kann einfach nicht umhin und dem USC Staff ein großes KOmpliment für das Scouting und die Zukunftsplanung auszusprechen. Virginia ist vielleicht auch nicht der schwerste Gegner der da kommen wird aber die Zahlen sprechen trotzdem für sich.

Missouri @ Illinois: 52-42:
Noch viel wichtiger war für mich natürlich das Spiel Missouri gegen Illinois. Dazu muss man wissen das es sich um eine echte rivlary handelt die durch die örtliche Nähe begründet ist. Besonders interessant wurde das Spiel dadurch das es als echte Messlatte für die Saison anzusehen ist da Illinois im nationalen Ranking auf Platz 20 und Missouri auf Platz geführt wird. Für Missouri ist es das höchste Ranking der Teamgeschichte und gegen ein ebenfalls geranktes Team zu spielen ist dort noch immer etwas besonderes. Missouri legte einen fulminaten ersten Drive hin und konnte direkt mit einem Touchdown abschließen. Auch Chase Daniel ließ direkt seine erneuten Heismann Ambitionen aufblitzen. Danach viel Mizzou allerdings ertsmal in ein Loch und Daniel gelang nicht viel. Das Loch von Daniel nutzte mit Jeremy Maclin (WR) Mizzous zweiter Heisman Kandidat und machte mit einem 99 Yard Kickoff return Touchdown den längsten return seiner Karriere.
Zu Beginn des dritten Quarters lag Mizzou mit 31-13 vorne und bekam die große Comeback Stärke von Illinois zu spüren. Die gaben sich absolut nicht auf und kämpften bis zum letzten. Missouri half in dieser Situation wahrscheinlich ihre große Offensivstärke und die Tatsache das ihre Offense mit vielen Läufen und kurzen Pässen extremst viel Zeit schluckt und viele Plays zum Ergebniss hat. Am Schluss waren es ganze 82 Offensiv Plays für Missouri und das sah man der Illinois D auch an. Spieler auf beiden Seiten wurden immer mehr von Krämpfen geplagt und Illinois konnte in der D kaum noch etwas entgegensetzen. Auch die Illinois Offense brachte keine große Entlastung da dort die Big Plays das Spiel dominierten. Hier wurde eine große Schwäche in der tiefen PAssverteidigung der Tigers offenbart die es zu schließen gilt. Illinois brachte ein ums andere Mal die ganz weiten Pässe an und produzierte so auch eine Handvoll TDs. Der Endstand geht mit 52-42 voll in Ordnung und es ist Illinois hoch anzurechnen in den letzten Sekunden des Spiels noch die Motivation gehabt zu haben einen letzten TD zu erzielen der natürlich nur noch Ergebnisskosmetik sein konnte.

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