Manning besiegt seinen Fluch

New England @ Indianapolis 34-38

Es gibt einen Fluch weniger in der NFL. Tony Dungy ist der zweite Afro Amerikanische Head Coach aller Zeiten der in den Superbowl einzieht und einer der besten QBs aller Zeiten konnte endlich den Bann brechen und eins der wichtigen Spiele gewinnen. Sie sind nun AFC Champions und können sicher befreiter aufspielen.

Zwischenzeitig sah es gar nicht gut für die Colts aus und auch die Fans schienen schon aufzugeben und zu akzeptieren das es halt wie immer laufen würde. Manning würde es nicht schaffen das Spiel zu kontrollieren und am Schluß stehen die Pats im Superbowl, doch trotz einem 18 punkte Rückstand im zweiten Quarter, der den größten jemals noch aufgeholten Rückstand in einem Conference Title Game darstellt, war dieses Mal alles anders. Bis zum Schluss hätte es auch anders ausgehen können und niemand konnte sich sicher sein, aber mit einem abschließeneden 80 Yard Touchdown drive spät im vierten Quarter machte Manning alles klar.

Man muss ganz ehrlich zugeben das jedes andere Ergebnis schlussendlich auch für die Pats geschmeichelt gewesen wäre, denn eigentlich konnten sie nirgends mithalten. Die COlts übertrafen sie in first downs, Passing Yards, third down conversions, time of Posession und sogar in rushing Yards. Dementsprechend ist das Ergebnis auf jeden Fall gerechtfertigt.

Der letzte Scoring Drive endete mit noch ca einer Minute auf der Uhr und wurde bezeichnenderweise durch Addai mit einem 3 Yard run vollstreckt. Der Rookie der dieses Jahr so viel für die Colts geleistet hat hat den vielleicht wichtigsten Run in Mannings Karriere hingelegt und den Pats die erste Niederlage in einem AFC Finale in sechs Jahren zugeführt. Es war gleichzeitig überhaupt die erste Führung der Colts in diesem Spiel und sie kam keine Sekunde zu früh.

Den abschließenden Patriots Drive konnte Manning nicht mit anshene, er saß mit gesenktem Kopf an der Sideline, wohl wissend um Bradys Stärken im "2 minute drill". Er wurde jedoch schnell vom ausrastenden Publikum aufgeschreckt als Brady alles riskierte und mit seiner einzigen Interception alles verlor. Manning gab hinterher zu für den letzten drive gebetet zu haben:

"I said a little prayer on that last drive," Manning said. "I don’t know if you’re supposed to pray for stuff like that, but I said a little prayer."

Für Manning war es sicher nicht "nur" die AFC Championship, sondern endlich das heraustreten aus dem tiefen Tal der Playoff Misserfolge und natürlich der Sieg über das vielleicht beste Team der letzten Jahre, den Erzrivalen und den zweiten QB der den ANspruch erhebt die Nr.1 der Liga zu sein. Überhaupt war es an Dramatik kaum noch zu überbieten. Es gab viele nicht ganz alltägliche Dinge, wie den TD von New Englands Left Guard Mankins, der einen Fumble holte der durch eine schlechte Ballübergabe zwischen Brady und Maroney entstand. Eigentlich war der Ball längst aus dem Spiel und unter einigen Spielern begraben als er aus dem "Haufen" in die Endzone sprang. Direkt im Anschluss feuerte Manning den Ball genau in die Arme von New Englands Cornerback Asante Samuel der ihn direkt zum TD zurücktrug. Alles sah nach einem erneuten Mannung Desaster aus als er sich plötzlich fing und das Spiel drehte.

Er pumpte die Pats Defense mit langen Drives völlig aus und erzielte die Anschlusspunkte per QB Sneak selbst. Es folgte ein weiterer TF per Pass auf defensive Tackle Dan Klecko. Marvin Harrison fing den Pass in die Endzone zur two point conversion.

NEw England war aber noch lange nicht bereit aufzugeben und so kam es nach einem 80 Yard kickoff return zum erneuten Führungs TD durch Brady auf Jabar Gaffney, Der Touchfown war stark umstritten da Gaffney beinahe die Endzone nach hinten verlassen und dann beim Catch getackled wurde, so dass er nur noch einen Fuß in der Endzone aufsetzen konnte bevor er ins Aus viel, Nach einer Challenge wurde jedoch die Entscheidung er wäre "out of the back" gefoced worden bestätigt und der TD hatte bestand.

Der Flus der Colts war zwar erstmal gestört, aber Manning kämpfte den Drive bis an die Endzone voran wo er, wie Brady zuvor, einen Fumble durch eine schlechte Ballübergabe forcierte. Doch auch hier passte jemand auf der sonst nicht für die Punkte zuständig ist. Center Saturday holte das Ei und erzielte so den TD zum 28-28 Ausgleich.

Nach dem Drive gab es eine gro0e Schrecksekunde bei Indy. Manning war an der Sideline zu sehen wie er seinen Daumen untersuchen lies. Er verlie0 das Stadion aber nicht, sondern warf sich bald wieder warm. Inzwischen wissen wir das nichts gebrochen ist und Manning wohl am Sonntag spielen wird.

Es wurden noch ein paar Fieldgoals ausgetauscht bis es zu Mannings nervenaufreibendem spielentscheidendem 80 Yard drive kam. Der Rest ist geschichte und ganz ehrlich wer das Spiel nicht gesehen hat hat was verpasst.  Manning war auf seinem Leistungshoch angekommen und dieser Drive wird sicher noch lange gezeigt werden. Wenn die Colts diesen Schwung irgendwie in den Superbowl retten können wird es sehr sehr schwer für die Bears.

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