Review Gameday 16

Philadelphia @ Dallas 23-7

Die Eagles übernehmen beim Erzfeind die Führung in der NFC East bei noch einem ausstehendem Spiel und qualifizieren sich für die Playoffs.
Für alle Eagles Fans dürfte es DAS Spiel des Jahres gewesen sein und für alle Dallas Fans ist es einfach nur zum abhaken gut. Als der Spielplan für diese Season herauskam dachten alle das die Eagles am besten schon bis vier Wochen vor Schluss die Playoffs gesichert haben müssten, denn bei 3 Auswärtssdpielen gegen die komplette NFC East nacheinander mit dem Höhepunkt beim Intimfeind in Dallas würde nichts zu gewinnen sein, doch sie haben es alles gezeigt. Die Eagles haben sich seit Wochen Stück für Stück gesteigert und sind an ihren Aufgaben gewachsen. Sie haben auswärts alle Divisionsrivalen besiegt und stehen zu recht an der Spitze der NFC East und der fünfte Divisionstitel in sechs Jahren ist zum greifen nah. Jetzt scheint alles möglich zu sein und ich will an dieser Stelle nochmal dezent an die Steelers aus dem letzten Jahr erinnern ;). Hätte mir das vor der Saison jemand vorausgesagt hätte ich ihn für nicht ganz bei Sinnen gehalten, vor allem wenn man bedenkt das McNabb verletzt ist, aber dazu später noch einmal ein zwei Worte.

Garcia führte die Eagles bei 4 von ihren ersten 5 Drives zu Punkten und vor allem die Defense stand genial und fügte der Romo Offense das schlechteste Spiel der Saison zu. Überhaupt sei mal hier ein Kompliment an die Lines der Eagles gemacht. Die O Line schaffte es beinahe jeglichen Druck von Garcia zu nehmen und immer wieder Löcher für Westbrook und Buckhalter zu öffnen. Bei der Defense stimmte ebenfalls alles. Die Line stand wie eine eins und die Linebacker fügten sich nahtlohs in das Bild ein. Garcia konnte 15 von 23 Pässen anbringen. Dabei sprang ein Touchdown, aber auch eine Interception heraus. Nebenbei konnte er seinen persönlichen rushing Rekord auf 43 Yards steigern. Absoluter Leistungsträger ist aber in diesem Jahr auch ganz besonders Brian Westbrook. Er konnte 122 Yards erlaufen und überließ den Touchdon allerdings Correll Buckhalter, der ebenfalls immer mehr Spaß macht. Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch das Buckhalter zuletzt sehr gern bei goalline Situationen eingesetzt wurde wo er sich sehr gut behaupten kann, obwohl er kein "Powerback" im eigentlichen Sinne ist. Solange er gesund bleibt gibt er dem Eagles Spiel ganz neue Dimension die vielen schon lange gefehlt hat.

Bereits im ersten Drive konnte Garcia vier 3. Down Conversions verwandeln was auch allgemein ein Schlüssel in diesem Spiel wurde. Den ersten Rouchdown vollstreckte ein schlecht gecoverter Matt Schobel nach einem 25 Yard Pass. Anschließend merkte man den Boys an die Eagles Spielzüge vollführetn und Spieler ins Spiel brachten mit denen man nicht gerechnet hatte. Die Boys wirkten etwas planlos, dennoch gelang es der Offense bis kurz vor die Eagles Goalline zu kommen wo Barber (NFC rushing Touchdown öeader)dreimal von der Eagles Defense gestoppt wurde und es direkt zum turnover on downs kam. Anschließend führte Garcia seine Offense einmal quer über das Feld von der eigenen drei an die Cowboys vier zwei Yard line. Dort war dennoch Schluss und David Akers vollführte das erste von drei Fieldgoals direkt hintereinander.
Bemerkenswert war das die Eagles imstande waren die Uhr zu kontrollieren, etwas was sie anfangs der Saison so oft nicht geschafft hatten. So war es zwar Möglich ein Field Goal in 29 Sekunden vor der Halbzeit zu erzielen, aber der Drive der zum dritten führte zog sich sieben Minutn im vierten Quarter hin.
Bei nun noch 6:47 auf der Uhr versuchten die Boys alles und Romo setzte zu einem langen Pass in die Endzone auf TO an, welcher jedoch von Brian Dawkins direkt vor TOs Nase weggeschnappt wurde. Das war das Todesurteil für die Boys und das Stadion begann sich zu leeren.

Für die Boys war es die zweite hohe Heimniederlage nacheinander und man muss wohl eingestehen doch nicht da zu stehen wo man dachte zu stehen. Parcells nannte es eine schlechte Leistung bei der es nichts gutes zu sagen gäbe. TO forderte mehr ins Offensespiel eingebunden zu werden, was anhand seiner Drops (er führt diese Statistik ligaweit an) aber eine frgawürdige Taktik wäre. Für seinen letzten Drop im Spiel hatte er aber eine geniale Erklärung 😉

"He bumped me way down the field," Owens said. "By the time I looked up and located the ball, it was right on me. … I thought they were going to throw a flag."

 

Nun nochmal zu Garcia und der QB Situation der Eagles. Garcia war ein absoluter Glücksgriff für die Eagles und man merkt einfach das er diese Westcoast Offense spielen kann. Es ist die gleiche Offense die er bei seinen 3 Pro Bowl Selections in SF zur Verfügung hatte und er kann absolut überzeugen. Auch ist fraglich ob die Eagles jetzt an der Spitze der East wären wenn McNabb fit wäre, aber es auf den QB zu schieben wäre nicht fair, denn schauen wir uns die Fakten mal an. Das Laufspiel nimmt gut die Hälfte der Calls ein, Westbrook macht seine erste 1000 Yard Season, Buckhalter ist Gesund und eine echte Option für den Lauf. DIe TEs werden wesentlich öfter eingesetzt und kurze Pässe sind an der Tagesordnung. Was ich sagen will ist dass das Playcalling sich um 360° gedreht hat. Bei McNabb hieß es oft beim ersten zweiten und dritten VErsuch tiefer Pass. Das klappte nicht also Punt. Nun sind sie Eagles sehr viel unberechenbarer und spielen ihre Stärken aus. Das rührt wohl daher das man Garcia nicht ganz so stark wie McNabb einschätzt und es ihm leichter machen will, aber dieser Stil sollte unbedingt eingehalten werden denn er tut den Eagles mehr als gut und auch McNabb würde damit sicher glücklicher werden.

Cincinnati @ Denver 23-24

Was war das nur für ein Spiel? Die Bengals hatten es selbst in der Hand sich die Playoffs zu sichern und hätten auch die Möglichkeiten dazu gehabt doch waren am ende selbst zu Dumm und hatten zu viel Pech. Die Bengals wirkten vor allem in der ersten Hälfte sehr stark. Insbesondere die Defense war unheimlich aggressiv und machte ständig Druck auf Cutler. In der zweiten Hälfte schien die Defense etwas einzuschlafen und besonders im dritten Quarter war kaum noch Druck spürbar. Ob es nun die dünne Lusft oder der stärker werdende Schnee war kann ich nicht sagen, aber es war deutlich zu spüren das der Druck nachließ. Auch "ocho Sinco" machte kein besonders starkes Spiel. Er hatte einige Drops zu verzeichnen und konnte das Team nicht so stützen wie es nötig gewesen wäre.

Insgesamt schlugen sich Bengals selbst, denn 4 Takeaways für die Broncos Defense darf es in einem direkten Playoffeinzugsduell nicht geben. Das zweite Problem waren die Strafen. Insgesamt produzierten die Bengals 46 Strafyards was gegen ein Team wie Denver definitiv zu viel ist.

Große Dramatik kam erst in den Schlussminuten auf. Die Broncos lagen mit 17-24 vorn und ein Touchdwon hätte vollkommen gereicht um sich in die OT zu retten. Nachdem die Bengals bei einem vierten Versuch und 9 fast gestoppt waren gelang es Carson Palmer mit einem Monsterpass den Drive am Leben zu erhalten und es gelang auch tatsächlich das Spielfeld in 12 Spielzügen zu überbrücken und per 10 Yards Touchdown auf Houshmandzadeh mit noch 40 Sekunden auf der Uhr den Anschluss herzustellen. Dann passierte das was nicht passieren durfte, der Ball war vom andauernden Schnee wohl rutschig und glitschig, weswegen long snapper St. Louis den Ball nicht ordentlich snappte und er an Holder Kyle Larson vorbeisegelte. Damit blieb nur noch die Chance per onside kick den Ball zurückzuerobern und das Fieldgoal zum Sieg zu schaffen. Beim ersten Versuch holten sich die Bengals auch tatsächlich den Ball, wurden aber wegen eines false starts zurückgepfiffen. Beim zweiten Versuch schnappten die Broncos sich das Ei und das Spiel war gelaufen.

Nun wird es eng für die Bengals, denn man braucht Schützenhilfe aus Oakland. Besiegen die Jets die Raiders sind sie in den POs und die Bengals sind raus.

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