Gameday 13

Die Saints schlagen die 49ers in einem wirklich grandiosem Spiel mit 34:10 deutlich. Nach einem schwachen ersten Quarter, in dem es ausser Punts nichts zu sehen gab, drehten die Saints und vor allem Reggie Bush richtig auf. Die beste Offense der Liga überrollte vor allem mit ihrem Laufspiel die Gäste aus San Francisco. Bush schaffte nicht nur seinen ersten Touchdown im echten Spielverlauf, sondern derer gleich 4. Es war wirklich herrlich mit anzusehen wie dieser super agile RB einen Takle nach dem anderen brach und nicht müde zu bekommen war, er könnte tatsächlich das größte Talent in diesem Sport seit langem sein und die Texans dürften sicher schon bereuen ihn nicht gedrafted zu haben. Für die 49ers Fans sei noch erwähnt das man wieder einen onside Kick probiert und recovered hat, dass ist damit der 6 aus 9 Versuchen was eine überwältigende Statistik ist.

Die Giants verlieren in einem würdigen Spiel um den Spitzenplatz in der NFC east mit 23:20 gegen die Dallas Cowboys. Für beide Teams gab es Licht und Schatten, so hat T.O. mit einem weiteren großen Drop seine NFL Führung in der entsprechenden Statistik ausgebaut (sollten jetzt 11 Drops sein) und bestätigt seinen Trend. Martin Gramatica hat, trotz seines game winning FGs, auch nicht den Eindruck hinterlassen den Parcells sich erhofft haben dürfte. So versemmelte er direkt den ersten Versuch aus 44 Yds und machte es bei seinem zweiten Versuch sehr eng. Von Romo war es dagegen wieder eine sehr gute Leistung, er ist wirklich mit Freude zu beobachten. Bei den Giants sind es vor allem die unnötigen Strafen die durch late hits, unnecessary roughness und ähnliches entstehen die ihnen eindeutig das Genick brechen. Das Team wirkt im allgemeinen nicht diszipliniert genug. Wirklich Freude macht Jeremy Shockey, er ist bis in die Haarwurzeln motiviert und lebt das Spiel wie kaum ein zweiter. Seine Emotionsausbrüche erinnern schon beinahe an einen Jack Lambert. Rehabilitiert hat sich in meinen Augen Eli Manning an dem es nicht gelegen hat. Vor allem das schnelle no Huddle Spiel beherrscht er wirklich vorzüglich und hat den Giants damit beinahe zur overtime verholfen, hätte Gramatica nicht das entscheidende FG aus 46 Yds gemacht und nur 1 Sekunde auf der Uhr gelassen.

Jay Cutler hat den Start bei den Broncos, wie schon von mir erwartet, verschlafen und eine sehr durchwachsene Leistung geboten. Mit 23:20 unterlag man zwar nur knapp gegen die Seattle Seahawks, aber das war wohl auch vor allem Tatum Bell, der wieder fit war, und der guten Leistung der Defense zu verdanken. Zwei Interceptions fabrizierte er und brachte lediglich 10 von 21 Versuchen an. Sicher könnte ihm die Zukunft gehören, aber noch ist es zu früh und ich denke das Shanahan das auch bewusst war und er sicher auf die nächste Season baut und gedanklich diese schon abgehakt hat. Jake Plummer wurde nun zum Holder degradiert und macht dabei einen merkwürdigen Eindruck. Wieder absolut bei seiner alten Leistung angekommen zu sein scheint Shaun Alexander zu sein, der einen sehr starken Eindruck hinterließ.

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