NFL Rückblick auf Gameday 10

Sie haben es geschafft, die Eagles sind “back on track”. Nach der Bye Week haben die Eagles gegen den Divisionsrivalen aus Washington (zugegeben sind die Jungs dieses Jahr nicht in Hochform, aber haben immerhin die Cowboys geschlagen) eine klasse Vorstellung abgeliefert. Kurz vor der Halbzeit hatte die Eagles O mal einen Durchhänger als sie viermal mit 3 and out gestoppt wurde, aber scheinbar hat Andy Reid in der Halbzeit die passenden Worte gefunden. Ganz so klar wie das Ergebnis (27:3) empfand ich das Spiel zwar optisch nicht, aber die Egales sind auf dem richtigen Weg. McNabb hat ein grunsolides Spiel gemacht, Westbrook war praktisch überall (zum ersten Mal seit Ewigkeiten hatten die Eagles zur Halbzeit mehr Läufe als Pässe) und sah wirklich fit aus, Dawkins spielt auf höchstem Niveau wie eh und jeh und Stallworth und Brown machten ebenfalls Mut mit ihrem Auftritt. Die Frage ist nur ob sie eine soclhe Leistung auch gegen die Giants zeigen können die sich zu Hause gegen die Bears selbst ein Bein gestellt haben und die Division offen gestalten. Für die Eagles ist nun definitiv wieder alles drin, aber die wichtigen Divisionspiele müssen um jeden Preis gewonnen werden. Am Rande sei noch erwähnt das im Rahmen des Spiels auf Fox McNabbs Klamottenkollektion “Super5” vorgestellt wurde, damit ist er der erste NFL Spieler mit einem eigenen Modelabel.

Zu den Bengals fällt mir nichtmehr viel ein. Letztes Jahr hätte man Ihnen alles zugetraut und dieses Jahr scheinen sie nicht so ganz bei der Sache zu sein. Die Offense läuft zwar, aber was die Defense da ablieferte war wirklich unterirdisch. Wie hoch müssen diese Bengals denn führen um den Dack zu machen zu können? 21-0 bzw 28-7 hat jedenfalls nicht gereicht. Man lässt sich in der zweiten Hälfte auf einen Shootout mit den Chargers ein den man 41-49 verliert. Das nenne ich miserables Clock managment. Sehr schade, denn Palmer zeigte eine gute Vorstellung, bis auf die Tatsache das mir immer ganz angst und bange wird wenn er mit dem Ball in der Hand los rennt gab es nicht viel auszusetzen (wie auch bei 41 gemachten Punkten). Gesagtes gilt allerings in ähnlichem Maße für die Chargers. SD hat die gesamte erste Halbzeit verpennt und wer 41 Punkte zulässt muss wohl mal ein ernstes Wort mit der Defense reden. Vor allem die Corner und Safeties sahen auf beiden Seiten schlecht aus und zu LT muss man nichts mehr sagen, der Junge hatte das Spiel seines Lebens.

Kommen wir zum vermeindlichen Spiel der Woche: Bears @ Giants. Was mir als erstes einfällt ist “Turnovers, Turnovers, TUrnovers”. Beide Teams hätten die Niederlage verdient, denn gerade die Offense Leitungen und speziell auch die QBs waren unterirdisch. Rex Grossmann zeigt das was ich von ihm erwartet habe, nämlich Nerven. Er wurde jetzt zum zweiten mal richtig gefordert und hat nicht stand gehalten, bei Eli hatte ich die Leistung nicht erwartet, auch wenn ich ihn für overrated halte. Glanzlichter des Spiels waren die Defenses und speziell die der Bears. Einen schwachen Tag erwischte auch Tiki Barber der sich wohl eine kleine Verletzung an der Hand zuzog. Danach war er nicht mehr voll auf der Höhe. Vollkommen unverständlich ist mir auch das Playcalling der Giants. Man hat mit Shockey einen brandgefährlichen TE und ignoriert ihn 2,5 Quarter lang komplett obwohl BArber absolut schwächelte. Daher fürs Coaching ein D von mir zumal Shockey während der Trainings jeden zweiten Pass fängt.

Das Monday Night game ist auch kein Glanzlicht gewesen. Kurz gesagt ich hatte mir etwas mehr erwartet. Tampa konnte schnell die ersten Punkte machen und das war es dann auch schon für die erste Halbzeit. Kurz vor deren Ende gab es dann einen munteren Austausch an Interceptions beider Teams. Überhaupt waren mal wieder die Turnovers ein großes Thema, gerade auf Seiten von Tampa. Die Bucs hatten früh die Chancen sich eine gute Ausgangsposition zu schaffen, doch wurden sie allesamt nicht genutzt und meist der Ball hergeschenkt. Ich denke das Gradkwoski einfach nicht mit dem Tempo der Spiele mithalten kann. Er hat zwar in seinen ersten 200 Pässen nur eine Int geworfen, aber die Completions sind definitiv nicht der Hit, auch fehlt ihm manchmal einfach die Übersicht. Das Ergebnis hört sich mit 24:10 besser an als es war, denn zustande gekommen sind die vielen Punkte für die Panthers durch Turnovers kurz vor der eigenen Endzone bei den Bucs. Nichts desto trotz hat es Spaß gemacht Steve Smith und Keyshawn Johnson sowie der Tampa Defense bei der Arbeit zuzusehen, denn das waren eindeutig die Lichtblicke.

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